Thema #12: Unternehmens-Image, -Imago, -Bild

Innvoation zum Frühstück #12
Unternehmen präsentieren sich auf verschiedenen Kanälen. Als Unternehmen will man interessant und attraktiv sein, trendig und agil. Mit dem Illustrator Dylan Sara unterhalten wir uns über das Bild und damit das Image, das man mit einem Unternehmen verbindet. Und warum Analoges in Digitalen Zeiten wieder Kraft hat bzw. wie sehr Handwerk und Originalität im wahrsten und ursprünglichsten Sinne wieder unverzichtbar sind.

Nachbericht

Dylan hatte zahlreiche Zeichnungen mitgebracht, Farben und Zutaten aus denen er seine Farben herstellt. Er und ich (Tanja) unterhielten sich über die verschiedenen Schnittstellen von Analogem und Digitalem. Welchen Wert hat das Analoge, Handgemachte in einem Zeitalter, das sich gerne als Inbegriff von Digitalisierung und Automation sieht? Antwort: einen großen Mehrwert. Es ist wie eine Oase voller Wunder und enthält eine Seele, die das computergenerierte niemals beinhalten wird. Es gibt einen neuen Blickwinkel auf Menschen und es enthält kleine Ungenauigkeiten, die den Charme und das Wesen ausmachen.

Weiter ging es um die Frage, wie die beiden Welten koexistieren? Tun sie das, vernetzen sie sich, verdrängen sie sich? In einer Unternehmenswelt, die sich – nach Laloux oder Wilber der petrolfarbenen Ebene bemächtigen sollte, die organisch und natürlich wachsend ist, passt natürlich ein Porträt aus einer natürlichen Substanz, wie etwa Walnussfarbe aus dem Walnusbaum gewonnen, der mächtig und weithin sichtbar auf dem Firmengelände steht.

In Zeiten von Mitarbeiterbindung, welche Wirkung hat es da wohl auf einen Menschen, wenn ein Porträt von ihr/ihm in Auftrag gegeben wird.

Es war super spannend und sehr inspirierend, wie zwei meiner Herzensthemen Kunst und Unternehmenskultur so kreativ, nachhaltig und inspirierend verknüpft wurden.

14. Februar 2020 von Tanja Wehr
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